Trollhütte
Barbetzucht

Wir:

Wir sind eine bunt zusammengewürfelte Patchworkfamilie: 5 Kinder, wir Eltern und unsere Barbets. Unsere Hunde sind als Therapie- und Jagdhunde im Einsatz und leben mitten in der Familie.

Trolle hießen früher unsere Kinder in lumpigen Momenten. Da sie fast alle flügge geworden sind, ist unser neuer Nachwuchs 4-beinig und nicht minder trollig.

Unsere Hunde leben im Haus und haben vollen Familienanschluß. So erleben sie den ganzen Trubel des großen Haushalts. Gleichzeitig arbeiten sie intensiv mit: als Therapiehunde in der Schmerzpraxis und als Jagdhunde in unserer Waldfreizeit.


Astrid:

"Als Heilpraktikerin für Physiotherapie und spezialisiert auf Schmerztherapie hatte ich schon immer mit Patienten zu tun, deren chronische Schmerzen psychische Symptomatiken entwickeln: insbesondere Ängste und Depressionen. Als ich meinen ersten Barbet zum Therapiehund ausgebildet habe, wurde unsere Hündin Alma schnell eine echte Bereicherung für die Praxis und den erfolgreichen Umgang mit genau diesen Patienten: als Therapiehund erschließt sie sich in Windeseile das Vertrauen der Patienten und im Team mit mir, als Therapeutin macht die Behandlung Fortschritte, die ohne den Hundeeinsatz nicht denkbar wären. Der Barbet kam auch als Therapiehund zu uns, weil charakterlich geeignet und nicht haarend – damit erfüllt er im Praxis- und Klinikbetrieb Vorraussetzungen an die hygienischen Erfordernisse, wie kaum ein anderer Hund. 

Diese Freude, mit dem qualifizierten tierischen Partner professionelle Hilfe anbieten zu können ist die eine Seite der Hundearbeit. Die zweite Seite ist die selbst durchgeführte Ausbildung des Hundes: das unbedingte Vertrauen des Hundes zu gewinnen und seine Kommandotreue stolz zu genießen. Aber: gute Arbeit geht nicht ohne Freude und das ist meine Basis: unsere Barbets sind freudige, freundliche Familienmitglieder – immer dabei, ob Stadt oder Land, ob Bahn oder zu Fuß, ob Restaurant oder Hochsitz."


Björn:

"Als Landkind mit Hunden in der Landwirtschaft aufgewachsen, als Landwirt mit Hunden hütend gearbeitet und als Jäger aktiv mit dem Jagdgebrauchshund unterwegs. So haben mich die Hunde immer begleitet: mal professionell, mal als Hobby, mal als gepflegtes altes Kulturwissen, aber immer als Familientier.

Als für Astrids Praxis ein Barbet wegen seines nicht haarenden Felles in Frage kam, hätte ich lieber den Griffon oder Drahthaar im Haus gesehen, aber die Argumente waren schlagend. Dann haben wir die ersten Barbets kennen gelernt und uns in diese Hunde verliebt. Und so wurde Alma – mein erster Hund, den ich bis zur VGP geführt habe – eine wunderbare Horizonterweiterung, da wir uns am Erhalt dieser selten gewordenen Hunderasse beteiligen können. Sehr schön zu sehen ist, wie der Barbet vielseitig Aufgaben meistert: mit absoluter Ruhe die Therapiearbeit und mit voller Passion die jagdliche Arbeit. Dabei sind seine Will-to-please und Lernfreudigkeit ein absoluter Segen, den ich in dieser Ausprägung durch den Barbet zum ersten Mal kennen lerne."